- Lösungsbereich:Energie ,Digitalisierung und Technologie ,Mobilität ,
- Verwaltungsebene:Bundesland ,
- Lösungsprozess:Prozesse ,Technologische Innovation ,

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Datengetriebene Entscheidungsgrundlage für die Fuhrpark-Umstellung
Die Wiener Stadtwerke Gruppe treibt die Umstellung ihres Fuhrparks auf regenerative Antriebe bis 2030 voran. Mithilfe eines innovativen Dashboards wird die Planung und das Monitoring der Fahrzeugumstellung unterstützt, um den CO2-Fußabdruck des Verkehrssektors deutlich zu reduzieren. Diese datenbasierte Strategie fördert Effizienz, Transparenz und nachhaltige Mobilität.
Fakten
Umstellung auf regenerative Antriebe
Die Wiener Stadtwerke Gruppe hat das große Ziel, ihren Fuhrpark von über 2.000 Fahrzeugen bis 2030 auf alternative, regenerative Antriebe umzustellen. Für eine datenbasierte Unterstützung der Planung wurden vom Competence Center Mobilitätsdaten-Analyse (Upstream Mobility) Analysen entwickelt, welche basierend auf elektronischem Fahrtenbuch-Daten Informationen visualisiert haben. Dadurch konnten die passenden Batteriekapazitäten für Elektrofahrzeuge und die zu errichtende physische Ladeinfrastruktur auf den jeweiligen Unternehmensstandorten geplant werden.
Datenbasierte Planung und Monitoring
In weiterer Folge wurde für das Competence Center Fuhrparkmanagement (geleitet von Wr. Netze und Wr. Linien) ein Dashboard entwickelt, welches einen monatsaktuellen Überblick des gesamten WSTW Fuhrparks bietet. Darin sind auch die Anteile der Elektrofahrzeuge auf Ebene der Konzernunternehmen ersichtlich. Das Dashboard ist die Grundlage, um die Umstellungsquoten zu planen und diese dann auch monitoren zu können, sowie die notwendige Ladeinfrastruktur zu planen.
Effizienz und Transparenz im Fokus
Die vorrangigen Nutzer*innen sind in der zentralen Fuhrparkverwaltung angesiedelt, die vor der Herausforderung stehen, einen sehr großen Fuhrpark auf alternative Antriebe umzustellen. Mit dem Fuhrparkdashboard wird sowohl eine Entscheidungsgrundlage geschaffen, welche Fahrzeuge (inklusive Auswahl der Batteriekapazität) angeschafft werden können und wie die physische Infrastruktur verändert werden muss, als auch ein laufendes Monitoring, das den Umstellungsfortschritt beschreibt. Diese Maßnahmen führen zu einer nachweisbaren Reduktion des CO2-Impacts, Erhöhung der Effizienz und Effektivität sowie einer verbesserten Transparenz.


